Rhytisma acerinum - Toxine
Giftpflanzen
Giftpilze
 

Zutreffende Spezies (Botanik)

Acer negundo L. - speziesspezifisch giftig
Acer pseudoplatanus L. - speziesspezifisch giftig
Acer saccharinum L. - speziesspezifisch giftig
Acer velutinum Boiss. - speziesspezifisch giftig
Rhytisma acerinum (Pers.) Fr. - speziesspezifisch giftig
 

Toxizitätsgrad

Speziesspezifisch giftig ± (Erläuterungen)
 

Hauptwirkstoffe

-Mykotoxine des Rhytisma acerinum (Van der Kolk et al., 2010), eventuell als erschwerdender Faktor zu:
-Nicht-proteinogene Aminosäure: Hypoglycin A in den Samen und Keimlingen von Acer negundo und Acer pseudoplantanus.
 

-Allenfalls auch Beteiligung von Clostridium sordellii (Unger et al., 2010).
 

Zielorgane

Muskulatur
 

Wirkungsmechanismen

Hypoglycin A, allenfalls zusammen mit den Mykotoxinen des Rhytisma acerinum sowie Clostridium sordellii, kann durch Hemmung der mitochondrialen Dehydrogenasen die Atypische Weidemyoptahie bei Pferden auslösen.
-Akute Myonekrose der Atmungs-, Haltungs- und eventuell der Herzmuskulatur sowie eine Myoglobinurie. Diese Myopathie kann in 75% der Fälle innerhalb von 72 Stunden zum Tod führen.
 

Veterinärtoxikologie

Literatur

 
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