Calluna vulgaris - Toxine
Giftpflanzen
Giftpilze
 

Zutreffende Spezies (Botanik)

Calluna vulgaris (L.) Hull - speziesspezifisch giftig
 

Toxizitätsgrad

Speziesspezifisch giftig ± (Erläuterungen)
 

Hauptwirkstoffe

Phenolverbindungen: Orcinol, Quinol (Hydrochinon) und Arbutin (Glycosid von Quinol).
Flavonglykoside: Quercitrin.
Gerbstoffe: Tannine.
 

Zielorgane

Schleimhaut des Magendarmtraktes
 

Wirkungsmechanismen

Bei sehr einseitigen Fütterung würde eine reduzierte Nährstoffverdauung und Gewichtsentwicklung resultieren.
-Orcinol und Quinol, in einem etwas geringeren Ausmass, reduzieren die Verdaulicheit von Nährstoffen. Zudem reduzieren sie die Bildung von flüchtigen Fettsäuren und Gas, Arbutin dagegen stimuliert diese, so dass kein negativer Effekt resultiert.
-Quercitrin und die Tannine können die Schleimhaut des Gastrointestinaltraktes leicht reizen.
 

Veterinärtoxikologie

Literatur

 
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