Boletus satanas Lenz. - Botanik
Rubroboletus satanas (Lenz) K. Zhao & Zhu L. Yang
Arzneipflanzen
Giftpflanzen
 
Deutsch    Satans-Röhrling; Satanspilz; Teufelspilz; Blutschwamm
Franzoesisch    Bolet satan; Satan; Cèpe diabolique
Italienisch    Boleto satana; Porcino malefico; Brisa matta; Terun; Lardaru
Englisch    Satanic boletus; Satan's mushroom; Devil's boletus
 

Familie / Taxonomie

Boletaceae (Dickröhrlingsverwandte)
 

Pflanzentyp / Habitat

Pilz
 

Toxikologie / Giftigkeit

Giftpflanze: giftig +
 

Verbreitung

In Kalkbuchenwäldern und in anderen lichteren Laubwäldern auf Kalkboden, z.B. unter Eichen, an wärmebegünstigten Plätzen. Mykorrhiza Pilz. Oft standorttreu und truppweise erscheinend.
 

Beschreibung

Vorkommen:August bis September
Hut:Bis 25 cm breit, halbkugelig, gewölbt, dickfleischig. Weissgrau, silbergrau, olivgrau oder hell lederfarben; Haut anfangs etwas filzig, dann glatt, bisweilen in der Mitte rissig. Rand nach innen eingerollt.
Röhren:sehr lang, am Stiel abgerundet; Poren klein, rundlich; anfangs gelb, bald karminrot-purpur.
Stiel:kurz, Basis stark verdickt; unter dem Hut gelblich, zur Basis karminrötlich, feinnetzig, auf Druck wie die Poren grünblau verfärbend.
Fleisch:weisslich, gelblich, schwach bläulich; Geruch im Alter aasartig; Geschmack nicht unangenehm.
Sporen:10-16 × 4-7 µm, spindelförmig, glatt.
 

Verwechslungsgefahr

Boletus rhodoxanthus (Rosahütiger Röhrling) - giftig
Boletus luridus (Netzstieliger Hexenröhrling) - giftig
Andere Röhrlinge mit roten Poren sind verdächtig.
 

Literatur

Abbildungen

 
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