Prednisolon - Dosierungen
CliniPharm
Wirkstoffdaten
 

Dosierung - allgemein

Bezüglich der Grundregeln zur Dosierung und Anwendung der Glukokortikoide (GK) wird auf Glukokortikoide - Dosierung verwiesen.
 
Für jede GK-Therapie, ausser für die Substitution bei einer Nebennierenrindeninsuffizienz (NNR-Insuffizienz), sollten folgende Grundsätze eingehalten werden (MacDonald 2000; Plumb 2002):
 
-möglichst kurze Therapiedauer und
-GK individuell nach Schweregrad, Art und Verlauf der Erkrankung sowie nach dem Ansprechen des Patienten dosieren.
 

Vögel

Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden. Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögel ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Kaleta 1999).
 

Dosierung - speziell

Hilfe: Masseinheiten und Umrechnungen

Katze - Prednisolon
intramuskulär

Allergie, nichtinfektiöse Entzündung: Kurzzeit- und Initialtherapie

-2 - 5 mg/kg/Tag; auf 2 bis 3 Applikationen verteilt (Ungemach 2003a)
-1 mg/kg 2 × täglich (Allen 1993a)
 

Immunsuppression

-3 mg/kg 2 × täglich (Allen 1993a)
 

Immunbedingte Thrombozytopenie

-1 - 3 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen; Dosis auf 0,5 - 1,0 mg/kg alle zwei bis drei Tage ausschleichen (Morgan 1991b)
 

Eosinophiles Ulcus (eosinophiler Granulom-Komplex)

-0,5 - 4 mg/kg; kann auch zusammen mit GK-Salben intraläsional appliziert werden (Bigler 2001).
 

Feline Polymyositis

-2 mg/kg 1 × täglich bis die Symptome verschwunden sind, dann Dosierung langsam ausschleichen; bei Rezidiven sollte die aktuelle Dosierung verdoppelt werden (Jaggy 2003; Davies 1984b).
intravenös

Substitution bei akuter Addisonkrise

-5 mg in 0,9%iger NaCl-Infusion in einer Menge von 10 - 15% des Körpergewichts über 4 Stunden; ein Drittel innerhalb der ersten 30 Minuten, anschliessend wird die Infusion mit einer Geschwindigkeit von 100 ml/kg pro 24 Stunden fortgesetzt; später 1 mg alle 6 Stunden s.c. oder Dexamethason i.v. verwenden; wegen fehlender mineralokortikoider Wirkung des Prednisolons zusätzliche Verabreichung von 2 mg/kg Desoxycorticosteronpivalat als Depotinjektion s.c. oder i.m. alle 20 - 25 Tage (Reusch 2003).
-5 - 8 mg/kg (Ungemach 2003a)
 

Schock und lebensbedrohliche Zustände; akute anaphylaktische Reaktionen

-10 - 30 mg/kg möglichst früh im Schockgeschehen; umstritten, ob Wiederholung der Therapie notwendig (Kraft 2003; Behrend 1997).
-10 - 30 mg/kg langsam i.v. alle 8 bis 12 Stunden (Ungemach 2003a)
 

Hämorrhagischer Schock

-15 - 30 mg; je schneller mit der Therapie begonnen wird, um so besser ist die Prognose (Feldmann 1996).
-5 - 10 mg/kg als einmalige Applikation (Mischke 2003)
 

Narkosezwischenfall: Aspiration

-5 - 10 mg/kg; zusätzlich zur Antibiotikatherapie (Alef 2003)
 

Akutes Trauma oder ZNS-Ödem

-15 - 30 mg/kg (Kraft 2003); gegebenenfalls nach drei bis vier Stunden wiederholen (Kraft 1998a)
 

Eosinophiles Ulkus (eosinophiler Granulom-Komplex)

-0,5 - 4 mg/kg; kann auch zusammen mit GK-Salben intraläsional appliziert werden (Bigler 2001).
 

Chemotherapie verschiedener Neoplasien

-20 - 50 mg/m2 Körperoberfläche alle 24 - 48 Stunden; gilt für: Lymphosarkom, akute lymphatische Leukämie, chronische lymphatische Leukämie und Mastzelltumor (Fidel 2003)
oral

Substitutionstherapie bei Morbus Addison

-0,5 mg/kg 2 × täglich als Initialdosis; 0,1 - 0,2 mg/kg/Tag als Erhaltungsdosis (Kraft 2003); in moderaten Stresssituationen sollte die Dosis das 2 - 5-fache, in erheblichen Stresssituationen das 5 - 20fache der Grunddosis betragen (Ferguson 2001).
-0,1 - 0,2 mg/kg 2 × täglich; individuelle Anpassung der Dosierung erforderlich (Kraft 1998a)
-0,05 - 0,1 mg/kg 2 × täglich kombiniert mit 0,05 - 0,1 mg/Katze Fludrocortison 2 × täglich; lebenslange Substitution nötig (Reusch 2003)
 

Allergie: Kurzzeit- und Initialtherapie

-2 - 5 mg/kg/Tag; auf 2 bis 3 Applikationen verteilt (Ungemach 2003a)
-2,0 - 4,0 mg/kg 1 × täglich (Rosychuk 1989)
 

Allergie: Erhaltungsdosis

-0,5 - 1 mg/kg 2 × täglich (Kraft 2003)
-1 mg/kg 2 × täglich (Allen 1993a)
-2 mg/kg jeden zweiten Tag als alternierende Therapie (Ungemach 2003a)
 

Juckreiz

-1 mg/kg 2 × täglich für 5 bis 7 Tage; dann 1 mg/kg 1 × täglich für 5 bis 7 Tage; schliesslich 1 mg/kg jeden zweiten Tag für 5 bis 7 Tage (Rosser 1988)
-1,0 - 2,0 mg/kg 1 × täglich (Rosychuk 1989)
 

Flohallergie

-1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 5 Tage; anschliessend schrittweise Dosisreduktion bis zur alternierenden Therapie, - üblicherweise 1 - 2 mg/kg jeden zweiten Tag (Plumb 2002)
 

Futtermittelallergie

-0,5 mg/kg 1 × täglich (Morgan 1991b)
 

Allergische Bronchitis

-0,5 mg/kg 2 - 3 × täglich (Morgan 1991b; Allen 1993a)
 

Autoimmunkrankheiten

-2,2 - 6,6 mg/kg alle 12 Stunden als Induktionstherapie während 10 - 28 Tagen (Behrend 1997)
-3 mg/kg 2 × täglich (Allen 1993a)
-2,2 - 6,6 mg/kg/Tag aufgeteilt auf 2 - 3 Applikationen; gilt für immunbedingte Gelenkserkrankungen, Glomerulopathien, hämolytische Anämie, Thrombozytopenie, systemischer Lupus erythematosus, Hautkrankheiten u.a. (Feldmann 1996)
-2 - 5 mg/kg 2 × täglich; später ausschleichende Therapie (Kraft 2003)
 

Immunbedingte hämolytische Anämie

-1 - 4 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen (Morgan 1991b; Allen 1993a)
-1 mg/kg 2 × täglich (Allen 1993a)
-0,5 - 1,0 mg/kg 2 × täglich; Verabreichung bis zum Verschwinden der Symptome, danach ausschleichende Therapie und Festlegung der gerade noch wirksamen Dosis (Kraft 1998a)
 

Immunbedingte Thrombozytopenie

-1 - 3 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen; Reduktion der Dosis auf 0,5 - 1,0 mg/kg alle zwei bis drei Tage appliziert (Morgan 1991b)
 

Chronisch progressive Polyarthritis

-1 - 3 mg/kg 1 × täglich während 2 Wochen als Initialdosis; nach der Remission Reduktion der Dosierung in Intervallen von 2 - 4 Wochen; Erhaltungsdosis: 0,5 - 1 mg/kg 1 × jeden zweiten Tag (Alber 2003).
 

Polymyositis

-2 mg/kg 1 × täglich bis die Symptome verschwunden sind, dann ausschleichende Therapie und absetzen; bei Rezidiven sollte die aktuelle Dosierung verdoppelt werden (Jaggy 2003; Davies 1984b).
 

Eosinophiles Ulcus (eosinophiler Granulom-Komplex)

-2 mg/kg/Tag; je nach Erfolg der Therapie wird die Dosis ausgeschlichen; Behandlung bis Läsion verschwunden ist (Roosje 2003)
-2 - 4,4 mg/kg 1 × täglich (Morgan 1991b; Plumb 2002); für chronische Fälle eine Dosis von 0,5 - 1 mg/kg jeden zweiten Tag verwenden (Plumb 2002).
 

Lineares Granulom

-0,5 mg/kg 2 × täglich; schliesslich ausschleichende Therapie (Plumb 2002)
 

Feline miliare Dermatose

-1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 5 - 7 Tage; anschliessend schrittweise Dosisreduktion bis zur alternierenden Therapie, - üblicherweise 1 - 2 mg/kg jeden zweiten Tag (Plumb 2002)
 

Entzündungshemmung: Initialdosis

-1,1 mg/kg alle 12 Stunden während 5 - 7 Tagen (Ferguson 2001)
-0,5 - 1 mg/kg 2 × täglich (Kraft 2003)
 

Entzündungshemmung: Erhaltungsdosis

-0,5 - 1,0 mg/kg 2 × täglich; Verabreichung bis zum Verschwinden der Symptome, danach ausschleichende Therapie und Festlegung der gerade noch wirksamen Dosis (Kraft 1998a)
-1,1 - 4,4 mg/kg jeden zweiten Tag (Ferguson 2001)
 

Augenentzündungen, die eine systemische Therapie erfordern

-1 mg/kg alle 12 Stunden für 7 Tage; dann Ausschleichen der Therapie (Miller 1995b)
-1 - 2 mg/kg/Tag (morgens); später ausschleichende Therapie (Stades 1998)
 

Allergische bzw. immunbedingte Magen-Darmkrankheiten

-1 - 3 mg/kg 1 × täglich während 2 Wochen; nach Abklingen der Symptome sollte die Dosis schrittweise alle 2 - 4 Wochen auf eine Erhaltungsdosis von 0,5 - 1 mg/kg jeden zweiten Tag reduziert werden (Alber 2003).
 

Eosinophile Gastritis

-0,5 - 1,5 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen; über 3 Monate langsam ausschleichende Therapie (Morgan 1991b; Allen 1993a)
 

Eosinophile Enteritis, Colitis

-1 - 3 mg/kg 1 × täglich; ausschleichen zur alternierenden Therapie (Allen 1993a; Morgan 1991b); dieser Typ der entzündlichen Darmerkrankungen ist öfters therapierefraktär und reagiert dann nicht mehr auf GK (Gruffydd-Jones 2003).
 

Lympho-Plasmazelluläre Enteritis

-1 mg/kg 2 × täglich; Dosis wöchentlich reduzieren (Morgan 1991b; Allen 1993a)
-4 mg/kg/Tag; bei Besserung der Symptome sollte die Dosis alle 5 - 10 Tage halbiert werden (Gruffydd-Jones 2003) .
-1 - 3 mg/kg 1 × täglich während 2 Wochen; Reduktion der Dosierung in Intervallen von 2 - 4 Wochen, nachdem Remission eingetreten ist; Erhaltungsdosis: 0,5 - 1 mg/kg, 1 × jeden zweiten Tag (Alber 2003)
 

Plasmazelluläre Gingivitis-Pharyngitis

-1 - 2 mg/kg 1 × täglich (Plumb 2002)
-2 - 4,4 mg/kg 1 × täglich (Morgan 1991b)
 

Lymphozytäre Cholangitis, chronisch aktive Hepatitis, Kupfer-Hepatopathie

-0,025 - 2,0 mg/kg 2 × täglich (Morgan 1991b)
 

Chemotherapie bei verschiedenen Neoplasien

-20 - 50 mg/m2 Körperoberfläche alle 24 - 48 Stunden; gilt für Lymphosarkom, akute lymphatische Leukämie, chronische lymphatische Leukämie und Mastzelltumor (Fidel 2003)
 

Kongenitaler Hydrozephalus

-0,5 mg/kg jeden 2. Tag (Morgan 1991b)
 

Hyperkalzämie

-1 - 1,5 mg/kg alle 12 Stunden; die Wirkung hält 4 bis 8 Tage an (Behrend 1997).
-2 - 3 mg/kg alle 12 Stunden (Allen 1993a; Morgan 1991b)
subkutan

Eosinophiles Ulcus (eosinophiler Granulom-Komplex)

-0,5 - 4 mg/kg; kann auch zusammen mit GK-Salben intraläsional appliziert werden (Bigler 2001).
 

Chemotherapie bei verschiedenen Neoplasien

-20 - 50 mg/m2 Körperoberfläche alle 24 - 48 Stunden; gilt für: Lymphosarkom, akute lymphatische Leukämie, chronische lymphatische Leukämie und Mastzelltumor (Fidel 2003)
Katze - Prednisolonacetat
intramuskulär

Hypoadrenokortizismus

-0,1 - 0,2 mg/kg 2 × täglich (Davies 1984b)
konjunktival

Augenerkrankungen

-1 Tropfen 1%ige Prednisolonacetat-Suspension alle 6 - 24 Stunden; falls nötig stündliche Behandlung (Miller 1995b)
Katze - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär

Allergische Bronchitis, Asthma

-1 - 3 mg/kg; langsam injizieren (Allen 1993a; Plumb 2002; Davies 1984b)
intravenös

Schock- und Notfallbehandlung

-11 - 25 mg/kg (Allen 1993a; Davies 1984b)
 

Allergische Bronchitis, Asthma

-1 - 3 mg/kg; langsam injizieren (Allen 1993a; Plumb 2002; Davies 1984b)
Hund - Prednisolon
intramuskulär

Allergie, nichtinfektiöse Entzündung: Kurzzeit- und Initialtherapie

-1 - 3 mg/kg/Tag; aufgeteilt auf 2 bis 3 Applikationen (Ungemach 2003a)
 

Immunsuppression

-2 mg/kg 2 × täglich (Allen 1993a)
 

Immunbedingte Thrombozytopenie

-1 - 3 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen; Dosis auf bis 0,5 - 1,0 mg/kg ausschleichen (Morgan 1991b)
 

Polymyositis

-2 mg/kg/Tag bis zur Besserung; weiter mit 1 mg/kg/Tag für 7 Tage, dann 1 mg/kg jeden 2. Tag für 7 Tage und schliesslich 0,5 mg/kg jeden 2. Tag für 7 Tage (Kornberg 2001a; Davies 1984b)
intravenös

Hypoadrenokortizismus

-1 mg/kg initial; dann 0,2 mg/kg alle 6 Stunden; später orale Therapie: 0,05 - 0,1 mg/kg 2 × täglich, dazu Fludrocortison 0,01 - 0,04 mg/kg ein- bis zweimal pro Tag nach Effekt (Suter 2001a).
 

Schockbehandlung, Notfallbehandlung, akute anaphylaktische Reaktionen

-10 - 30 mg/kg; möglichst früh im Schockgeschehen; es ist umstritten, ob eine Wiederholung der Therapie notwendig ist (Behrend 1997).
-15 - 30 mg/kg als einmalige Behandlung (Kraft 2003; Suter 2001a)
-10 - 30 mg/kg langsam i.v. alle 8 bis 12 Stunden (Ungemach 2003a)
 

Schlangenbisse

-5 - 10 mg/kg; einmalige Behandlung, wenn danach symptomlos; sonst 1 mg/kg 2 × täglich während 3 - 5 Tagen, danach bis zum 10. Tag ausschleichen; die Kombination mit Antihistaminika wird empfohlen (Kraft 1998b; Kleber 1998).
 

Enzephalopathien, Trauma oder ZNS-Ödem

-15 - 30 mg/kg als einmalige Behandlung (Kraft 2003); gegebenenfalls nach drei bis vier Stunden wiederholen (Kraft 1998a)
 

Immunsuppression

-2 - 5 mg/kg; zu Beginn ggf. alle 8 bis 12 Stunden wiederholen (Kraft 1998a)
oral

Substitutionstherapie bei Morbus Addison

-0,5 mg/kg 2 × täglich als Initialdosis; 0,1 - 0,2 mg/kg/Tag als Erhaltungsdosis (Kraft 2003); in moderaten Stresssituationen sollte die Dosis das 2 - 5-fache, in erheblichen Stresssituationen das 5 - 20fache der Grunddosis betragen (Ferguson 2001).
-0,05 - 0,1 mg/kg 2 × täglich, zusätzlich zur Therapie mit Mineralokortikoiden; Etwa die Hälfte der mit Fludrocortison und praktisch alle mit Desoxycorticosteronpivalat therapierten Patienten benötigen zusätzlich Glukokortikoide. Die Dosis kann sich bei Erkrankung, Trauma, Stress auf das 5- bis 10fache erhöhen (Reusch 2001).
-0,2 - 0,4 mg/kg 1 × täglich bis jeden zweiten Tag (Allen 1993a; Morgan 1991b)
-0,1 - 0,2 mg/kg 2 × täglich; individuelle Anpassung der Dosierung erforderlich (Kraft 1998a)
 

Allergie, nicht-infektiöse Entzündungen

-0,55 mg/kg alle 12 Stunden während 5 - 7 Tagen als Initialtherapie; als Erhaltungstherapie 0,55 - 2,2 mg/kg jeden zweiten Tag (Ferguson 2001)
-0,5 mg/kg 2 × täglich während 5 bis 10 Tagen, dann Dosis langsam reduzieren (Allen 1993a; Davies 1984b).
-0,5 - 1,0 mg/kg 2 × täglich; Verabreichung bis zum Verschwinden der Symptome, danach auf die gerade noch wirksame Dosis ausschleichen (Suter 2001a; Kraft 1998a; Kraft 2003).
-0,5 - 1 mg/kg/Tag als Erhaltungsdosis (Rosychuk 1989)
 

Futtermittelallergie

-1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (max. 4 Wochen)
    -gefolgt von 1 - 2 mg/kg alle 24 Stunden für 1 - 2 Wochen
    -gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 24 Stunden für 4 Wochen
    -gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden für 4 Wochen
    -schliesslich langsames Ausschleichen bis Therapieende über 2 Wochen (Hall 1998)
-0,5 mg/kg 1 × täglich; nach 7 Tagen auf die gerade noch wirksame Dosis ausschleichen (Morgan 1991b)
 

Juckreiz

-0,5 mg/kg 2 × täglich für 5 bis 7 Tage; dann 0,5 mg/kg 1 × täglich für 5 bis 7 Tage; schliesslich 0,5 mg/kg jeden zweiten Tag für 5 bis 7 Tage (Rosser 1988)
-0,5 - 1 mg/kg 1 × täglich (Rosychuk 1989)
 

Augenentzündungen, die eine systemische Therapie erfordern

-1 mg/kg alle 12 Stunden für 7 Tage; dann Ausschleichen der Dosis (Miller 1995b)
-1 - 2 mg/kg/Tag 1 × täglich (morgens); später ausschleichen (Stades 1998)
 

Autoimmunkrankheiten

-2,2 - 6,6 mg/kg 2 × täglich als Initialtherapie während 10 - 28 Tagen (Behrend 1997; Ferguson 2001)
-2 mg/kg 2 × täglich (Allen 1993a)
-2,2 mg/kg 2 × täglich bis zur Remission der Krankheit, dann Dosis langsam reduzieren (Morgan 1991b)
-2 - 4 mg/kg 2 × täglich initial; später 1 - 2 mg/kg jeden zweiten Tag und schliesslich ausschleichen (Suter 2001a)
-2 - 5 mg/kg 2 × täglich, später ausschleichen der Therapie (Kraft 2003)
 

Blutkrankheiten

-1 - 4 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen zur Behandlung der immunbedingten hämolytischen Anämie (Allen 1993a; Plumb 2002; Morgan 1991b)
-2 - 4 mg/kg 1 × täglich zur Behandlung der immunbedingten Thrombozytopenie; ausschleichen zur Erhaltungstherapie: 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden; Prednisolon und Prednison sind die gebräuchlichsten GK, obwohl Dexamethason bei kritischen und refraktären Patienten effizienter sein kann (Mackin 1998).
-1 - 3 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen zur Behandlung der immunbedingten Thrombozytopenie; falls die Thrombozytenzahl steigt, kann die Dosis alle 1 - 2 Wochen um 50% (über Monate) reduziert werden (Morgan 1991b; Plumb 2002).
-2 mg/kg/Tag zur Behandlung der eosinophilen Leukämie (Morgan 1991b)
 

Polymyositis

-2 mg/kg/Tag bis zur Besserung, dann 1 mg/kg/Tag, dann 1 mg/kg jeden 2. Tag für 7 Tage und schliesslich 0,5 mg/kg jeden 2. Tag für 7 Tage (Kornberg 2001a; Davies 1984b)
 

Kaumuskelmyositis

-2 mg/kg/Tag für 7 Tage, dann 2 mg/kg jeden zweiten Tag, dann 1 mg/kg jeden zweiten Tag (Kornberg 2001a)
 

Kongenitaler Hydrozephalus

-0,25 - 0,5 mg/kg 2 × täglich; nach Ansprechen auf die Therapie jeden 2. Tag verabreichen und ausschleichen (Kornberg 2001a).
-0,5 mg/kg jeden zweiten Tag (Morgan 1991b)
 

Sterileitrige Meningitis / Arteriitis (Steroid Responsive Meningitis)

-2 - 4 mg/kg/Tag für eine Woche, dann 1 mg/kg/Tag für eine Woche, dann 1 mg/kg jeden 2. Tag für mindestens zwei Monate. Die Behandlung sollte wegen Rezidivgefahr nicht zu früh abgebrochen werden (Kornberg 2001a).
-1 - 2 mg/kg 2 × täglich über 7 - 10 Tage, dann jeden 2. Tag; ausschleichende Therapie über Wochen bis Monate (Arndt 2000)
 

Granulomatöse Meningoenzephalomyelitis (GME)

-1 - 2 mg/kg/Tag; nach Stabilisierung der klinischen Symptome kann die Dosis graduell reduziert werden; zu schnelle Reduktion der Dosis sowie Absetzen der Therapie kann zu Rezidiven führen (Meric 1988).
-1,0 - 1,5 mg/kg 2 × täglich während zwei Wochen (auch intramuskuläre Applikation möglich); ausschleichen auf 0,5 mg/kg jeden zweiten Tag; Therapiedauer 1 - 4 Monate oder länger (Morgan 1991b)
 

Diskushernie, Diskusprolaps, Spondylopathie, Cauda Equina Syndrom

-0,5 - 1,0 mg/kg 2 × täglich während drei Tagen; schliesslich 0,5 mg/kg einmal täglich während drei bis fünf Tagen (Morgan 1991b)
 

Tremorsyndrom / White Shaker Syndrom

-1 - 2 mg/kg/Tag für 4 Wochen, dann 0,5 - 1 mg/kg/Tag für 2 Wochen, dann 0,5 - 1 mg/kg alle 2 Tage für 2 Wochen und schliesslich 0,5 mg/kg alle 3 Tage für 4 Wochen (Kornberg 2001a)
 

Sensibilitätsstörungen, Hyperästhesien, Parästhesien, Automutilation

-0,5 - 2 mg/kg/Tag; als Zusatztherapie zu NSAID's, Narkotika und Psychopharmaka (Kornberg 2001a)
 

Eosinophile Gastritis

-0,5 - 1,5 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen; über 3 Monate langsam ausschleichen (Allen 1993a; Morgan 1991b)
-1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (max. 4 Wochen),
    -gefolgt von 1 - 2 mg/kg alle 24 Stunden für 1 - 2 Wochen,
    -gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 24 Stunden für 4 Wochen,
    -gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden für 4 Wochen,
    -schliesslich langsames Ausschleichen bis Therapieende über 2 Wochen (Hall 1998)
 

Eosinophile Enteritis, Colitis

-1 - 3 mg/kg 1 × täglich; ausschleichen zur alternierenden Therapie (eine Applikation jeden zweiten Tag) (Allen 1993a; Morgan 1991b)
-1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (max. 4 Wochen),
    -gefolgt von 1 - 2 mg/kg alle 24 Stunden für 1 - 2 Wochen,
    -gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 24 Stunden für 4 Wochen,
    -gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden für 4 Wochen,
    -schliesslich langsames Ausschleichen bis Therapieende über 2 Wochen (Hall 1998; Plumb 2002)
 

Lympho-Plasmazelluläre Enteritis

-1 mg/kg 2 × täglich; Dosis wöchentlich reduzieren (Morgan 1991b; Allen 1993a)
-1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (max. 4 Wochen),
    -gefolgt von 1 - 2 mg/kg alle 24 Stunden für 1 - 2 Wochen,
    -gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 24 Stunden für 4 Wochen,
    -gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden für 4 Wochen,
    -schliesslich langsames Ausschleichen bis Therapieende über 2 Wochen (Hall 1998)
-2,2 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen während 5 - 10 Tagen,
    -gefolgt von 1,1 mg/kg/Tag für 5 - 10 Tage,
    -schliesslich kann die Dosis langsam ausgeschlichen (alle 10 - 14 Tage halbieren) und auf eine alternierende Therapieform übergegangen werden (Plumb 2002).
 

Lymphangiektasie

-1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (für 7 - 14 Tage; max. 4 Wochen) (Hall 1998; Plumb 2002).
1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (max. 4 Wochen),
    -gefolgt von 1 - 2 mg/kg alle 24 Stunden für 1 - 2 Wochen,
    -gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 24 Stunden für 4 Wochen,
    -gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden für 4 Wochen,
    -schliesslich langsames Ausschleichen bis Beendigung der Therapie über 2 Wochen (Hall 1998)
 

Cholangitis

-1 - 2 mg/kg 1 × täglich für mindestens einen Monat; in den nächsten 2 - 3 Monaten kann die Dosis jeden zweiten Tag verabreicht und schliesslich die Therapie ganz beendet werden; wird die Therapie zu früh abgebrochen, besteht Rezidivgefahr (Plumb 2002).
 

Lympho-Plasmazelluläre- bzw. chronisch aktive Hepatitis

-2,2 mg/kg 1 × täglich für einige Wochen und dann langsam ausschleichen auf 1,1 mg/kg alle zwei Tage (Plumb 2002)
 

Kupfer-induziere Hepatopathie

-0,5 - 1 mg/kg aufgeteilt auf zwei Applikationen pro Tag (Plumb 2002)
 

Pankreatitis

-Bei Hunden, die schlecht auf die konventionelle Therapie ansprechen: 1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 7 - 14 Tage; über 4 - 6 Wochen nach Wirkung ausschleichen (Plumb 2002).
 

Neoplasien allgemein (ZNS-Tumore, canine Lymphome, usw.)

-0,5 - 1 mg/kg anfangs 2 × täglich während einigen Tagen; nach Wirkung über Wochen bis Monate ausschleichen (Plumb 2002)
 

Hyperkalzämie

-2 - 3 mg/kg alle 12 Stunden (Allen 1993a; Morgan 1991b)
 

Zusatztherapie bei Hyperinsulinismus

-1 mg/kg aufgeteilt auf zwei Applikationen pro Tag; langsam auf die minimalste effektive Dosis reduzieren (Plumb 2002)
 

Appetitstimulation

-0,25 - 0,5 mg/kg 1 × täglich, jeden zweiten Tag oder periodisch je nach Indikation (Plumb 2002)
 

Myastenia gravis

-0,5 mg/kg/Tag initial; Dosis langsam steigern auf 2 mg/kg/Tag bis zur Remission, dann Dosis langsam reduzieren und jeden zweiten Tag nach Wirkung applizieren (Morgan 1991b)
-0,5 - 1,0 mg/kg/Tag; als Zusatztherapie oder bei Nichtansprechen von Parasympathomimetika (Windholz 1983; Adams 2001c; Kornberg 2001a)
 

Panosteitis

-0,5 mg/kg 1 - 2 × täglich (Davies 1984b)
Hund - Prednisolonacetat
intramuskulär

Hypoadrenokortizismus

-0,1 - 0,2 mg/kg 2 × täglich (Davies 1984b)
konjunktival

Augenerkrankungen

-1 Tropfen 1%ige Prednisolonacetat-Suspension alle 6 - 24 Stunden; falls nötig stündliche Behandlung (Miller 1995b)
Hund - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär

Allergische Bronchitis, Asthma

-2 - 4 mg/kg; nicht zu schnell injizieren; in chronischen Fällen orale Therapie (Allen 1993a; Plumb 2002; Davies 1984b)
 

Sicherstellung der GK-Versorgung bei Entfernung eines Nebennierenrindentumors

-1 - 2 mg/kg entweder eine Stunde vor der Operation oder zur Zeit der Anästhesieeinleitung; kann auch als Dauertropfinfusion während der OP verabreicht werden; nach der OP Applikation wiederholen (Plumb 2002).
intravenös

Schock- und Notfallbehandlung

-11 - 25 mg/kg (Allen 1993a; Davies 1984b)
 

Septischer Schock

-5,5 - 11 mg/kg; kann nach 1, 3, 6 oder 10 Stunden wiederholt werden (Plumb 2002)
 

Allergische Bronchitis, Asthma

-2 - 4 mg/kg; nicht zu schnell injizieren; in chronischen Fällen orale Therapie (Allen 1993a; Plumb 2002; Davies 1984b)
 

Akute Addisonkrise

-4 - 20 mg/kg über 2 - 4 Minuten; kann in 2 - 6 Stunden wiederholt werden; vorzugsweise nach Durchführung eines ACTH-Stimulationstests (Nelson 1998a; Plumb 2002)
 

Sicherstellung der GK-Versorgung bei Entfernung eines Nebennierenrindentumors

-1 - 2 mg/kg entweder eine Stunde vor der Operation oder zur Zeit der Anästhesieeinleitung; kann auch als Dauertropfinfusion während der OP verabreicht werden; nach der OP Applikation wiederholen; Erhaltungstherapie mit einer oralen Formulierung durchführen (Plumb 2002).
Pferd - Prednisolon
intraartikulär

Arthritis

-5 - 250 mg/Gelenk; je nach Gelenkgrösse (Ungemach 2003a)
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,2 - 4,4 mg/kg 1 - 2 × täglich (Robinson 1997)
 

RAO/COPD/"Heaves"

-600 - 800 mg/Tag für ein 450 kg schweres Pferd als Initialbehandlung (entspricht 1,33 - 1,78 mg/kg); möglicherweise kann die Dosis reduziert werden und es kann zur alternierenden Therapie mit einer oralen Applikation an jedem zweiten Tag gewechselt werden; Dosierungen von 200 mg/Tag für ein 450 kg schweres Pferd (entspricht 0,44 mg/kg) können allenfalls reichen (Plumb 2002).
intravenös

Septischer Schock

-2 - 5 mg/kg (Allen 1993a)
 

Akute anaphylaktische Reaktion

-10 - 30 mg/kg langsam i.v. alle 8 bis 12 Stunden (Ungemach 2003a)
 

Akute Addisonkrise

-5 - 8 mg/kg (Ungemach 2003a)
oral
-0,2 - 4,4 mg/kg 1 - 2 × täglich (Robinson 1997)
-0,25 - 1 mg/kg (Plumb 2002)
 

RAO/COPD/"Heaves"

-600 - 800 mg/Tag für ein 450 kg schweres Pferd als Initialbehandlung (entspricht 1,33 - 1,78 mg/kg); möglicherweise kann die Dosis reduziert werden und es kann zur alternierenden Therapie mit einer oralen Applikation an jedem zweiten Tag gewechselt werden; Dosierungen von 200 mg/Tag für ein 450 kg schweres Pferd (entspricht 0,44 mg/kg) können allenfalls reichen (Plumb 2002).
-1,0 - 2,0 mg/kg 1 × täglich (Leguillette 2003)
 

Hypoadrenokortizismus (nach raschem Absetzen einer GK-Therapie)

-0,6 mg/kg (Halbmayr 2003)
 

Allergische Dermatitis

-(0,25 -) 1 mg/kg/Tag für 5 - 7 Tage; dann Reduktion bis auf die gerade noch wirksame Dosis (Halbmayr 2003)
 

Autoimmunkrankheiten

-1 mg/kg 2 × täglich für 7 Tage; dann Reduktion der Dosis (Halbmayr 2003)
Pferd - Prednisolonacetat
intramuskulär
-0,25 - 1 mg/kg (Plumb 2002)
konjunktival

Augenerkrankungen

-1 - 2 Tropfen eines 1%igen Präparates alle 3 - 8 Stunden (Robinson 1997)
-1%iges Präparat alle 1 - 6 Stunden (Robinson 2003b)
subkonjunktival

Augenerkrankungen

-10 - 25 mg/kg (Plumb 2002)
Pferd - Prednisolonsuccinat-Natrium
intravenös

Septischer Schock

-0,2 - 5 mg/kg (Robinson 1997)
 

Entzündungshemmung

-0,25 - 1 mg/kg (Plumb 2002)
Schwein - Prednisolon
intravenös

Akute anaphylaktische Reaktion

-10 - 30 mg/kg langsam i.v. alle 8 bis 12 Stunden (Ungemach 2003a)
 

Akute Addisonkrise

-5 - 8 mg/kg (Ungemach 2003a)
Schwein - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär
-0,2 - 1 mg/kg (Howard 1993a; Plumb 2002)
intravenös
-0,2 - 1 mg/kg (Howard 1993a; Plumb 2002)
Rind - Prednisolon
intraartikulär

Arthritis

-5 - 250 mg/Gelenk; je nach Gelenkgrösse (Ungemach 2003a)
intramammär

Mastitis

-10 mg/Viertel; das GK wird üblicherweise mit einem Antibiotikum kombiniert und alle 12 Stunden über maximal 3 Tage appliziert (EMEA 1999f).
intramuskulär
-0,2 - 1 mg/kg (Allen 1993a)
intravenös
-0,2 - 1 mg/kg (Allen 1993a)
 

Akute anaphylaktische Reaktionen

-10 - 30 mg/kg langsam i.v. alle 8 bis 12 Stunden (Ungemach 2003a)
 

Akute Addisonkrise

-5 - 8 mg/kg (Ungemach 2003a)
 

Erkrankungen des ZNS

-1 - 4 mg/kg zur Behandlung eines zerebralen Ödems sekundär zur Polioenzephalomalazie (Plumb 2002)
Rind - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär
-0,2 - 1 mg/kg (Plumb 2002; Howard 1993a)
 

Aseptische Laminitis

-100 - 200 mg/Tier/Tag; Therapie während 2 - 3 Tagen fortsetzen (Plumb 2002)
intravenös
-0,2 - 1 mg/kg (Plumb 2002; Howard 1993a)
 

Aseptische Laminitis

-100 - 200 mg/Tier/Tag; Therapie während 2 - 3 Tagen fortsetzen (Plumb 2002)
Schaf - Prednisolon
intramuskulär
-0,2 - 1 mg/kg (Allen 1993a)
intravenös
-0,2 - 1 mg/kg (Allen 1993a)
 

Akute anaphylaktische Reaktion

-10 - 30 mg/kg langsam i.v. alle 8 bis 12 Stunden (Ungemach 2003a)
 

Akute Addisonkrise

-5 - 8 mg/kg (Ungemach 2003a)
Schaf - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär
-0,2 - 1 mg/kg (Howard 1993a)
intravenös
-0,2 - 1 mg/kg (Howard 1993a)
Ziege - Prednisolon
intramuskulär
-0,2 - 1 mg/kg (Allen 1993a)
intravenös
-0,2 - 1 mg/kg (Allen 1993a)
 

Akute anaphylaktische Reaktion

-10 - 30 mg/kg langsam i.v. alle 8 bis 12 Stunden (Ungemach 2003a)
 

Akute Addisonkrise

-5 - 8 mg/kg (Ungemach 2003a)
Ziege - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär
-0,2 - 1 mg/kg (Howard 1993a)
intravenös
-0,2 - 1 mg/kg (Howard 1993a)
Kaninchen - Prednisolon
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg (Schall 2005)
oral

Entzündungshemmung

-0,25 - 0,5 mg/kg (Schall 2005)
 

Spinaltrauma

-0,25 - 0,5 mg/kg alle 12 Stunden für 3 Tage, dann 1 × täglich für 3 Tage und anschliessend jeden zweiten Tag für weitere 3 Tage (Plumb 2002)
subkutan

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg (Schall 2005)
Maus - Prednisolon
oral

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg 1 × täglich (Smith 1997a)
Ratte - Prednisolon
oral

Entzündungshemmung, Schock

-1 - 10 mg/kg 1 × täglich (Wijnbergen 2005)
subkutan

Entzündungshemmung, Schock

-1 - 10 mg/kg 1 × täglich (Wijnbergen 2005)
Meerschweinchen - Prednisolon
oral

Entzündungshemmung

-1 - 2 mg/kg (Wasel 2005b)
 

Allergie, Schock

-0,5 - 2,0 mg/kg (Smith 1997a)
subkutan

Allergie, Schock

-1 - 2 mg/kg (Wasel 2005b)
Chinchilla - Prednisolon
intramuskulär

Entzündungshemmung, Schock

-0,5 - 2 mg/kg (Fehr 2005)
-2,5 - 5 mg/kg einmalig, im Schockzustand bis zu 10 mg/kg möglich (Schweigart 1995)
 
Cave: Prednisolon sollte nicht in der Frühträchtigkeit verabreicht werden (Schweigart 1995)!
intravenös

Entzündungshemmung, Schock

-2,5 - 5 mg/kg einmalig, im Schockzustand bis zu 10 mg/kg möglich (Schweigart 1995)
 
Cave: Prednisolon sollte nicht in der Frühträchtigkeit verabreicht werden (Schweigart 1995)!
subkutan

Allergie

-0,5 - 2,0 mg/kg (Fehr 2005)
 

Entzündunghemmung, Schock

-2,5 - 5 mg/kg einmalig, im Schockzustand bis zu 10 mg/kg möglich (Schweigart 1995)
 
Cave: Prednisolon sollte nicht in der Frühträchtigkeit verabreicht werden (Schweigart 1995)!
Degu - Prednisolon
intramuskulär

Septischer Schock, Allergie

-2,5 - 5,0 mg/kg, im Schockzustand bis zu 10 mg/kg möglich (Sassenburg 2005a)
subkutan

Septischer Schock, Allergie

-2,5 - 5,0 mg/kg, im Schockzustand bis zu 10 mg/kg möglich (Sassenburg 2005a)
Gerbil - Prednisolon
oral

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg 1 × täglich (Smith 1997a)
Hamster - Prednisolon
oral

Entzündungshemmung, Schock

-0,5 - 2 mg/kg 1 × täglich (Leck 2000; Smith 1997a)
Igel - Prednisolon
subkutan

Allergie, Schock

-2,5 mg/kg, im Schockzustand bis zu 10 mg/kg möglich (Barbiers 1993)
-5 mg/kg, sollte in Kombination mit einem Antibiotika verabreicht werden (Saupe 2005)
Hörnchen und Murmeltiere - Prednisolonsuccinat-Natrium
subkutan

Lymphom

-Präriehund: 1 - 2 mg/kg 1 × täglich (Miwa 2006)
Frettchen und Marder - Prednisolon
intramuskulär

Entzündungshemmung, eosinophile Gastroenteritis

-0,5 - 2,5 mg/kg 1 - 2 × täglich (Mormann-Roest 2005)
-0,5 - 2 mg/kg (Williams 2000b) 1 - 2 × täglich (Allen 2005)
 

Schock

-1 - 2 mg/kg (Wenzel 1996)
 

Insulinom

-0,5 - 2,5 mg/kg 2 × täglich, mit tiefer Dosierung beginnen und bei Bedarf langsam erhöhen; in Kombination mit Diazoxid kann die Prednisolondosis reduziert werden (Allen 2005)
oral

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg (Williams 2000b) 1 - 2 × täglich (Allen 2005)
-0,5 - 2,5 mg/kg 1 - 2 × täglich (Mormann-Roest 2005)
 

Insulinom

-0,5 - 2,5 mg/kg 2 × täglich, mit tiefer Dosierung beginnen und bei Bedarf langsam erhöhen; in Kombination mit Diazoxid kann die Prednisolondosis reduziert werden (Allen 2005)
 

Eosinophile Gastroenteritis

-Initial 1,25 - 2,5 mg/kg 1 × täglich, bei Besserung Reduktion der Dosis (Carmel 2006)
 

Palliativ beim Lymphom

-2 mg/kg 1 × täglich kann die klinischen Symptome und Tumorgrösse reduzieren (Allen 2005)
subkutan

Entzündungshemmung, eosinophile Gastroenteritis

-0,5 - 2,5 mg/kg 1 - 2 × täglich (Mormann-Roest 2005)
 

Schock

-1 - 2 mg/kg (Wenzel 1996)
Schildkröten - Prednisolon
intramuskulär

Schock

-5 - 10 mg/kg (Stein 1996)
 

Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände

-2 - 5 mg/kg (Funk 2006)
oral

Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände

-1 - 2 mg/kg (Allen 2005)
-2 - 5 mg/kg (Funk 2006)
Schildkröten - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär

Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock

-5 - 10 mg/kg (Funk 2006; Allen 2005)
intravenös

Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock

-5 - 10 mg/kg (Funk 2006; Allen 2005)
Echsen und Krokodile - Prednisolon
intramuskulär

Schock

-5 - 10 mg/kg (Stein 1996)
 

Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände

-2 - 5 mg/kg (Funk 2006)
oral

Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände

-1 - 2 mg/kg (Allen 2005)
-2 - 5 mg/kg (Funk 2006)
Echsen und Krokodile - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär

Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock

-5 - 10 mg/kg (Funk 2006; Allen 2005)
intravenös

Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock

-5 - 10 mg/kg (Funk 2006; Allen 2005)
Schlangen - Prednisolon
intramuskulär

Schock

-5 - 10 mg/kg (Stein 1996)
 

Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände

-2 - 5 mg/kg (Funk 2006)
oral

Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände

-1 - 2 mg/kg (Allen 2005)
-2 - 5 mg/kg (Funk 2006)
Schlangen - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär

Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock

-5 - 10 mg/kg (Funk 2006; Allen 2005)
intravenös

Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock

-5 - 10 mg/kg (Funk 2006; Allen 2005)
Geflügel: Huhn, Trute, Fasan und Wachtel - Prednisolon
oral

Pemphigus

-4 mg/kg 1 × täglich, bei Besserung Dosis langsam reduzieren (Han 2008)
Papageien und Sittiche - Prednisolon
intramuskulär

Schock, akute Atemnot

-0,5 - 1 mg/kg (Kaleta 1999; Tully 1997; Hatt 2005)
-1 - 3 mg/kg (Pieper 1992)
-2 - 4 mgkg einmalig (Allen 2005)
 

Entzündungshemmung

-0,5 - 1 mg/kg (Allen 2005)
 
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden. Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Kaleta 1999).
intravenös

Schock, Trauma

-0,5 - 1,0 mg/kg einmalig (Tully 1997; Hatt 2005)
-1 - 3 mg/kg (Pieper 1992)
-2 - 4 mg/kg einmalig (Allen 2005)
 

Akute Atemnot

-1 - 3 mg/kg (Pieper 1992)
 
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden (Hatt 2005).
oral

Schock, Trauma

-2 mg/kg (Rübel 1995)
-6 mg/kg 2 × täglich (Tully 1997)
Papageien und Sittiche - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär

Schock, ZNS-Trauma, Entzündungshemmung

-0,5 - 1 mg/kg (Allen 2005)
intravenös

Schock, ZNS-Trauma, Entzündungshemmung

-0,5 - 1 mg/kg (Allen 2005)
Singvögel und Käfigvögel - Prednisolon
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,5 - 1 mg/kg (Allen 2005)
 

Schock, akute Atemnot

-0,5 - 1 mg/kg (Kaleta 1999; Tully 1997)
-1 - 3 mg/kg (Pieper 1992)
-2 mg/kg (Hochleithner 1989)
-2 - 4 mg/kg einmalig (Allen 2005)
 
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden. Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Kaleta 1999).
intravenös

Schock, Trauma

-0,5 - 1 mg/kg (Kaleta 1999; Tully 1997)
-2 mg/kg (Hochleithner 1989)
-1 - 3 mg/kg (Pieper 1992)
-2 - 4 mg/kg einmalig (Allen 2005)
 

Akute Atemnot

-1 - 3 mg/kg (Pieper 1992)
oral

Entzündungshemmung

-6 mg/kg 2 × täglich, Langzeittherapie vermeiden (Tully 1997)
Singvögel und Käfigvögel - Prednisolonsuccinat-Natrium
intramuskulär

Schock, ZNS-Trauma, Entzündungshemmung

-0,5 - 1 mg/kg (Allen 2005)
intravenös

Schock, ZNS-Trauma, Entzündungshemmung

-0,5 - 1 mg/kg (Allen 2005)
Greifvögel - Prednisolon
intramuskulär

Schock, Trauma

-1 - 2 mg/kg (Heidenreich 1996)
-1 - 3 mg/kg (Pieper 1992)
-2 - 4 mg/kg einmalig (Allen 2005)
 

Akute Atemnot

-1 - 3 mg/kg (Pieper 1992)
 

Entzündungshemmung

-0,5 - 1 mg/kg (Allen 2005)
-5 mg/kg bei Schwellung der Extremitäten (Heidenreich 1996)
 

Appetitanregung

-5 mg/kg (Heidenreich 1996)
intravenös

Schock, Trauma

-0,5 - 1,0 mg/kg einmalig (Tully 1997)
-1 - 2 mg/kg (Heidenreich 1996)
-1 - 3 mg/kg (Pieper 1992)
-2 - 4 mg/kg einmalig (Allen 2005)
 

Akute Atemnot

-1 - 3 mg/kg (Pieper 1992)
oral

Entzündungshemmung

-6 mg/kg 2 × täglich, Langzeittherapie vermeiden (Tully 1997)
 

Appetitanregung

-5 mg/kg (Heidenreich 1996)
 
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